About Us

Member Login

Lost your password?

Registration is closed

Sorry, you are not allowed to register by yourself on this site!

You must either be invited by one of our team member or request an invitation by contacting us via contact page.

Note: If you are the admin and want to display the register form here, log in to your dashboard, and go to Settings > General and click "Anyone can register".

Home > Angespielt > Preview: Malebolgia (Early Access)

Preview: Malebolgia (Early Access)

Dark Souls, Wind Waker und SMT: Nocturne haben nichts gemeinsam? Doch, denn alle drei Spiele dienten dem belgischen Solo-Entwickler Jochen Mistiaen als Inspiration für Malebolgia, das seit Anfang Dezember via Steam Early Access zu haben ist. Das Spiel entführt euch in einen Palast, dessen dunkle Korridore von Monstern und geheimnisvollen NPCs bewohnt werden, die allesamt Teil eines bösen Albtraums zu sein scheinen. Geträumt wird selbiger von Leopold, dessen Rolle ihr im Spiel übernehmt und der offenbar einst selbst an diesem schaurigen Ort zuhause war.

screenshot malbolgia indie Jochen Mistiaen balcony

Was ihn tatsächlich an diesen Ort führt und welche Geister seine Seele verfolgen, ist mir beim ersten Anspielen (ca. 1,5h) noch nicht ganz klar geworden, aber die Charaktere erinnern ein wenig an die Preußische Armee und daher könnte ich mir vorstellen, dass Leopold hier mit dem Trauma eines schrecklichen Krieges kämpft. Was auch immer es sein mag, die Story ist eher nicht die große Stärke des Spiels.

screenshot malbolgia indie Jochen Mistiaen stairs

Malebolgia besticht in erster Linie durch eine ungewöhnliche Optik, die Cel-Shading-Charaktere mit sehr reduzierten Umgebungen sowie stimmiger Beleuchtung mischt. Statt aufwendig texturierter Räumlichkeiten erwarten euch vornehmlich massive Bauten in tristem Grau. Was langweilig klingt, entpuppt sich jedoch durch den Schein eurer Fackel und den gezielten Einsatz von farbigen Akzenten als echter Hingucker. Mistiaen zeigt, dass man auch schon mit recht einfachen Mitteln eine gelungene Gruselatmosphäre erzeugen kann, auch wenn es bei der Levelarchitektur doch etwas an Abwechslung mangelt.

screenshot malbolgia indie Jochen Mistiaen dining room

In spielerischer Hinsicht wagt Malebolgia hingegen keine Experimente. Hier merkt man vor allem den Einfluss der Souls-Reihe, denn trotz des Horror-Flairs beschränkt sich das Gameplay ganz allein auf die Kämpfe gegen diverse Monster. Die gibt es als einfache Wächter in den vielen Gängen des stattlichen Anwesens und in Form verschiedener Bosse. Das Vorgehen wird dabei für gewöhnlich durch die Verhaltensmuster eures Gegenübers bestimmt und beschränkt sich auf das Anvisieren, Ausweichen und eine Handvoll Attacken mit eurer Hellebarde und der Fackel. Das erinnert dann auch durchaus an das große Vorbild, kann in Sachen Spieltiefe aber nicht mithalten. Das wäre aber vielleicht auch etwas zu viel verlangt, wenn man bedenkt, dass Mistiaen ganz allein an dem Spiel arbeitet.

screenshot malbolgia indie Jochen Mistiaen outside

Neben den Kämpfen müsst ihr auch das Schloss erkunden, aber das läuft relativ linear ab und Rätsel oder andere Aufgaben Abseits der Kämpfe gibt es offenbar keine. Auch ein Inventarsystem oder RPG-Elemente sucht ihr vergeblich, lediglich das Health-System, bei dem ihr durch das Entzünden von Kerzen etwas Energie zurückgewinnt, bringt einen Hauch von Strategie dazu. So bleiben die kurzen Gespräche mit den Bewohnern des Hauses die einzige Abwechslung.

Ein abschließendes Urteil will ich mir erst erlauben, wenn ich die fertige Version gespielt habe, die voraussichtlich im Februar erscheinen wird. Der Stil gefällt mir auf jeden Fall recht gut und vielleicht tut sich bis dahin ja auch noch etwas bei der Spieltiefe.

Publisher / Entwickler Jochen Mistiaen | Genre: Horror / Action-Adventure | Plattform: PC
Release: Februar 2015 | Pad Support: ja | Preis: ca. 10 € auf Steam | Website | Twitter

Vielen Dank an Jochen Mistiaen für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

5 Comments

  1. Das Art-Design sieht schon mal super aus!

  2. Sieht ja doch erstmal sehr „einfach“ gehalten aus. Bisschen zu starr für meinen Geschmack. Hat das Spiel Potential jemanden bei der Stange zu halten?

    • Klar, man merkt halt doch an vielen Ecken, dass hier nur ein einziger Entwickler daran arbeitet. Die Stimmung des Spiels ist auf jeden Fall gut, aber allzu lang wird es ohnehin nicht werden. Genaueres kann ich aber erst sagen, wenn ich die fertige Version durchgespeilt habe.

  3. Guckst du dir das fertige Spiel denn noch an? Als Dark Souls-Liebhaber habe ich Malebolgia schon eine Weile auf der Platte und will einen Test schreiben, aber die sperrige Steuerung hat mich bisher davon abgehalten, weit vorzudringen. Dabei ist das Ding einfach stimmungsvoll bis zum Überfließen und ich will es einfach meistern. Der Fluch der fehlenden Zeit, mal wieder.

    • Jap, das steht eigentlich noch auf meiner Liste, wobei ich mich mit Vergleichen zu Souls zurückhalten werde, da ich die Games bislang nur kurz angespielt habe.

Leave a Comment