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Angespielt: Battlefield 3 – Aftermath

Publisher: Electronic Arts | Entwickler: DICE
Genre: Ego-Shooter / Multiplayer / Military / Addon
Plattform: PC (gespielt) / PS 3 / Xbox 360 | Release: 4.12.2012
Preis: ca. 15 € (oder mit anderem DLC für ca. 30 € via Premium)

Mit Aftermath erschien am 4. Dezember bereits die vierte Erweiterung für Battlefield 3. Während sich in Close Quarters jedoch alles um den Kampf auf engstem Raum drehte und Armored Kill mit seinen gigantischen Karten den Fokus auf den Einsatz der zahlreichen Vehikel legte, präsentiert sich die aktuelle Erweiterung nun wieder etwas ausgewogener. Als Thema dient diesmal das Erdbeben, das euch bereits in der Kampagne das Leben schwer machte.

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Zwar setzen alle vier neuen Karten in Aftermath bis zu einem gewissen Grad auf Häuserkampf zwischen Trümmern und Hochhäusern, doch die Karten sind recht unterschiedlich, sodass für jeden Spielertyp ein passendes Schlachtfeld geboten wird. Die beiden Karten Azadi Palace und Markaz Monolith sind offener und geben Gelegenheit für größere Kämpfe mit Panzern und LAVs. Luftschlachten mit dem Little Bird und dem WZ-11 sind leider nur auf Markaz Monolith möglich und Jet Piloten – ich kann die Dinger sowieso nicht fliegen – müssen wieder am Boden bleiben.

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Auf Epicenter und Talah Market spielen die Vehikel keine große Rolle mehr, da sie relativ verwinkelt sind und bestimmte Areale gar nicht befahrbar sind. Daher findet ihr hier auch nur leicht gepanzerte Fahrzeuge wie zum Beispiel den neuen Rhino – einem umgebauten zivilen Van – und eine neue Variante des US Humvee. Etwas gefährlicher ist der Vodnik, den einige noch aus älteren Teilen der Serie kennen dürften.

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Natürlich sind die Klassen je nach Karte wieder unterschiedlich effektiv, aber man hat nicht mehr das Gefühl, dass sie auf bestimmte Klassen zugeschnitten sind, wie es bei Close Quarters und Armored Kill der Fall war. Durch die vielen Trümmer und das verwinkelte Design der Karten haben es hinterlistige Spieler aber hier sicher etwas einfacher, wenn sie sich wieder mal eine dunkle Ecke suchen und auf Beute warten. Auch Scharfschützen dürfen sich freuen, denn die kaputten Hochhäuser von Markaz Monolith können alle per Fallschirm besetzt werden.

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Natürlich unterstützen alle vier Karten wieder den klassischen Conquest – Talah Market kann auch als Conquest Assault gespielt werden – und den Rush-Modus, doch mit Scavenger gibt es auch wieder einen ganz neuen Spielmodus. Wie der Name schon erahnen lässt, müsst ihr hier auf eure liebgewonnen Ausrüstung verzichten und stattdessen in den Ruinen der Städte nach einer neuen Waffe suchen. Diese liegen an festen Spawnpunkten und haben nur wenig Munition. Wenn ihr lange genug lebt, dann könnt ihr euch allerdings zu einer der wenigen Munitionskisten durchkämpfen und euch mit weiteren Magazinen ausstatten. Die Klassen werden beim Scavenger Modus komplett ignoriert, wodurch ihr u.a. bei einem Ableben nicht mehr auf Rettung durch einen Medic hoffen braucht und auch keine Munition mehr von Kameraden zu bekommen ist. Daran muss man sich erst gewöhnen und es schadet etwas dem Teamplay, aber es zwingt euch auch dazu, hin und wieder aus eurem üblichen Spielstil auszubrechen, da ihr immer wieder mit anderen Waffentypen ins Gefecht zieht.

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Mit dem Xbow bekommt ihr außerdem eine neue Waffe. Diese High-Tech-Armbrust hat zwar eine furchtbare Feuerrate und eine bescheidene Reichweite, aber dafür macht sie viel Schaden. Neben den normalen Bolzen lassen sich zudem weitere Munitionstypen freischalten. Mit dem Explosiv-Bolzen könnt ihr beispielsweise auch Vehikel beschädigen und mit dem Scan-Bolzen kann man einen Motion-Sensor aus sicherer Entfernung platzieren. Praktisch ist auch, dass der Xbow allen Klassen zur Verfügung steht und nur einen Gadget-Slot belegt. Endlich könnt ihr notfalls auch als Assault oder Sniper effektiv gegen nervige Vehikel vorgehen. Zusätzlich gibt es auch noch neue Skins für die Klassen und neue Aufgaben, neue DogTags usw., wie man es schon von den anderen Erweiterungen kennt.

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Optisch ist die Zerstörung natürlich wieder toll anzusehen und die Umgebungen bieten genug Abwechslung, aber in den anderen Erweiterungen – und natürlich im Hauptspiel – hat man die Grafik-Muskel noch etwas mehr spielen lassen. Es schaut zwar grandios aus, wie all die Asche und Papierfetzen durch die Luft Segeln und die Sonne hinter den bröckelnden Betonpalästen aufblitzt, aber so beeindruckend wie viele der älteren Karten ist Aftermath dann doch nicht. Visuell hat man das Thema also durchaus gut umgesetzt, aber ich hätte mir auch spielerische Auswirkungen gewünscht. Auf Epicenter bebt gelegentlich mal die Erde und ihr könnt für einen Moment schlechter zielen, aber das war es dann auch schon. Dabei hätte man damit so tolle Sachen machen können. Beispielsweise herabstürzende Trümmer oder die Erschütterung wirft einen gelegentlich zu Boden.

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Spielerisch gibt es aber kaum etwas an der neuen Erweiterung auszusetzen und nach über 260 h hat Battlefield 3 für mich kaum etwas von seiner Faszination und dem Suchtpotential verloren. Viele stehen dem Premium Abo ja sehr skeptisch gegenüber und verfluchten EA bei der Ankündigung, doch für das Geld bekommt ihr erstklassigen Content, der sein Geld – auf ebay gibt es Premium für rund 30 € – wirklich wert ist.

10 Comments

  1. Was ich schade finde ist, dass Bf3 immer noch ziemlich verbuggt ist. Mein Bruder und ich haben unterschiedliche PC Configurationen und können immer noch nicht ohne Abstürze und Bugs spielen. Habe seit Weihnachten Premium und finde die Aftermath Maps auch sehr cool – auch die grafische Gestaltung ist sehr gelungen 🙂

    • Also bei mir läuft es einwandfrei und ich hatte eigentlich nie größere Probleme (die Tage und Wochen direkt nach dem Release sind ne andere Geschichte). Hab auch gedacht, dass es inzwischen recht stabil und bugfrei wäre, weil ich relativ selten mal was anderes gelesen habe. Treiber, Google und Co. habt ihr ja sicher selbst schon probiert.

  2. Um Gottes Willen! BF3 ist bei mir ja leider schon seit Ewigkeiten in der Versenkung verschwunden. Ich sollte wohl mal wieder eine Runde spielen.

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