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Experimentell: Stranded

teaser stranded indie adventure s

Großartige Pixel-Art Grafik, ein Weltraumpilot, der auf einem fremden Planeten strandet und im Hintergrund ein einnehmender Ambient-Soundtrack. Als ich das erste Mal von Peter Moorheads Stranded etwas hörte, war klar, dass ich dieses SciFi-Adventure spielen möchte. Also behielt ich den Titel im Auge und als dann irgendwann das Humble Widget online ging, war ich natürlich auch unter den ersten Vorbestellern. Ende April ist Stranded dann schließlich erschienen und mit einigen Wochen Verspätung bin ich nun auch endlich mal in den Raumanzug gestiegen.

Mit einem Klick auf die Cryo Kapsel hole ich meinen Bruchpiloten (oder vielleicht Bruchpilotin?) aus dem Schlaf und beginne damit, die Umgebung zu erkunden. Mein Schiff besteht offenbar nur aus einem einzigen Raum, also gehe ich direkt nach draußen, um mir den Schaden am Schiff genauer anzuschauen. Die Flügel sehen etwas mitgenommen aus und es hängen Kabel aus dem hinteren Teil des Schiffes, aber es könnte wohl schlimmer sein. Genaueres kann ich leider nicht sagen, denn man erlaubt mir nicht, das Wrack genauer zu untersuchen, aber immerhin kann ich eine Karte öffnen, die vielleicht noch ganz nützlich werden könnte.

screenshot stranded indie adventure cryo chamber

Eine Reparatur ist offensichtlich nicht ohne Weiteres möglich und mein Sauerstoffvorrat ist begrenzt, also mache ich mich auf die Suche nach einem Ausweg aus meiner misslichen Lage. Nach einem gemächlichen Spaziergang durch den roten Staub dieser kargen Wüstenwelt treffe ich auf merkwürdige Wesen, die anscheinend aus Stein geschaffen wurden und sich leider auch so verhalten. Auch die geheimnisvollen Tempel mit ihren sonderbaren Schriftzeichen geben mir nur Rätsel auf, so dass ich mich auf den langen Weg zurück zu meinem Schiff mache. Doch meine Reserven schrumpfen kontinuierlich, also wage ich bei Einbruch der Nacht einen weiteren Ausflug, in der Hoffnung, doch noch diesem gottverlassenen Felsen entkommen zu können.

screenshot stranded indie adventure map

Peter Moorhead bezeichnet Stranded als ein „Minimal Point and Click Adventure“ und leider legt er dabei den Fokus nicht etwa auf das Adventure, sondern auf das Minimal. Das bedeutet, dass ihr nichts weiter tun könnt, als der Hauptfigur dabei zuzusehen, wie sie von A nach B und kurz darauf wieder zurück läuft. Das Erkunden eurer Umgebung steht also eigentlich im Vordergrund, aber leider müsst ihr sehr bald feststellen, dass es in Stranded erschreckend wenig zu entdecken gibt. Die wenigen Orte (gezeichnet vom brasilianischen Pixel-Artist Lucas ‚Midio‘ Carvalho) sind zwar allesamt eine echte Augenweide und werden gekonnt mit Soundeffekten und Ambientklängen untermalt, aber noch bevor ich mich so richtig im Spiel verlieren und ein Gefühl der Isolation entwickeln konnte, war alles schon wieder vorbei.

screenshot stranded indie adventure three heads

Ich bin für gewöhnlich kein Spieler, der sich daran stört, wenn die Spielzeit sehr kurz oder die eigentliche Mechanik besonders simpel ausfällt, aber hier habe ich nach dem Spielende tatsächlich noch googlen müssen, weil ich nicht glauben konnte, dass ich tatsächlich schon durch war. Optisch und akustisch weiß Stranded sicher zu gefallen, aber der Umfang erinnert eher an einen Game Jam Titel, der an einem einzigen Wochenende entstanden ist und das bricht dem spannenden Konzept leider das Genick.

Publisher/Entwickler: Peter Moorhead + Team | Plattform: PC / Mac / Linux
Genre: Adventure / Interactive Novel / Experimentell / 2D | Release: April 2014
Preis: 8 $ (DRM-free und inkl. OST) direkt beim Entwickler oder 7 € auf Steam | Website | Twitter

5 Comments

  1. Mal vom Pixellook abgesehen, erinnert mich die Figur ein klein wenig an Starbound.
    Gerade bei dem geringen Umfang und dem bisschen „Spiel“ im Spiel, kann man sich die 8 Dollar aber wohl schenken.

    BTW. Gibts bei dir eigentlich keine „Über nachfolgende Kommentare benachrichtigen“ Funktion mehr?

  2. Patrick Says:

    Phinphin hat recht, der ganze Look ähnelt doch stark Starbound und Risk of Rain, falls das jemand kennt.
    Gut sieht es aus und Indie Games hab ich eh massig da passt ein weiteres auch noch in den Spiele Ordner 😉

  3. Beim Betrachten der Screens werden bei mir irgendwie Erinnerungen an „The Dig“ geweckt. Oder an „Lifeless Planet“. Daran werden zwar keine Erinnerungen geweckt (schließlich erscheint das gute Stück erst in einigen Wochen und Early Access habe ich nicht genutzt), aber auf den ersten Blick wirkt „Stranded“ wie die 2D-Variante davon. Bleibt nur zu hoffen, dass „Lifeless Planet“ ein wenig mehr Fleisch zu bieten hat 😀

    • Also The Dig war laut den Entwicklern keine Inspiration, aber man sieht den Vergleich natürlich trotzdem positiv. Bei Lifeless Planet bin ich mir sehr sicher, dass es mehr zu bieten hat 🙂

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