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Indie-Review: Lifeless Planet

lifeless planet indie pc teaser small

Neue Welten besuchen Videospieler ja eigentlich ständig, aber nur die wenigsten Spiele geben uns wirklich das Gefühl, einen fremden Planeten zu erforschen. Mit Lifeless Planet will Indie-Entwickler David Board genau das erreichen.

Trotz einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne, bei der er vergleichsweise bescheidene 17.000 US Dollar sammelte, dauerte es rund drei Jahre bis Board aka Stage 2 Studios endlich sein Werk in die Hände von Unterstützern und Spielern geben konnte. Doch nicht nur die Entwicklung von Lifeless Planet war eine lange und beschwerliche Reise, auch die Expedition der namenlosen Hauptfigur des Spiels entwickelt sich zu einer wahren Odyssee, deren Ausgang bis zum Schluss offen bleibt.

lifeless planet indie pc screenshot wasserhöhle

Was die NASA wohl frühestens in zwei Jahrzehnten realisieren kann, bildet die Grundlage für Lifeless Planet. Nach mehreren Jahren im Hyperschlaf landet ihr als Teil eines Forschungs- teams unsanft auf einem fremden Planeten. Offenbar hat euch der Aufprall für eine ganze Weile außer Gefecht gesetzt und von eurem Team fehlt jede Spur. Also beschließt ihr, nach euren Kameraden zu suchen und mit der Erkundung des Planeten zu beginnen. Immerhin ist dies, nach den Mondlandungen, das erste Mal, dass Menschen die Erde verlassen und neuen Boden betreten haben. Könnte dies der erste Schritt zu einer menschlichen Kolonie auf einem fremden Planeten sein oder ist vielleicht der gesamte Planet so staubig und leblos, wie die Gegend rund um die Landezone?

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Nun, die Antwort auf diese Frage fällt ganz anders aus, als ihr oder die NASA es euch in euren obskursten Träumen hättet ausmalen können. Auf eurem Weg durch die karge Landschaft stoßt ihr nämlich nicht nur auf bekannte Mineralien und Wasser, sondern auf eine kleine sowjetische Siedlung. War am Ende etwa alles nur ein Trick und ihr habt die Erde nie wirklich verlassen? Vielleicht ist dies ja noch immer Teil des Trainings oder es ist alles nur ein Traum.

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Nach dieser ungeheuren Entdeckung entwickelt sich die Forschungsexpedition also immer mehr zu einer Suche nach der Wahrheit. Um das Geheimnis zu lüften müsst ihr immer wieder lange Märsche auf euch nehmen und schwieriges Gelände mit waghalsigen Jetpack-Sprüngen überwinden. Hin und wieder warten sogar sonderbare Maschinen darauf, von euch in Gang gesetzt zu werden, aber die eher simplen Gameplay-Mechaniken rücken schnell in den Hintergrund.

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Als Ein-Mann-Studio musste David Board Prioritäten setzen und die liegen ganz klar bei subtileren Elementen wie der Atmosphäre und der Geschichte. Die Optik mag genau betrachtet ziemlich simpel sein, aber in Kombination mit dem wirkungsvollen Soundtrack gelingt es auch mit diesen vergleichsweise einfachen Mitteln immer wieder, besondere Szenerien zu erschaffen, die auch noch nach dem Spiel etwas in Erinnerung bleiben. Obwohl ihr nur selten vom offensichtlichen Pfad abweichen dürft, ist die ungeheure Weite dieser fremden Welt stets spürbar und mit jedem neuen Schritt wird euch klarer, dass ihr hier nicht hergehört und eure Spuren schon bald wieder im Staub verschwinden werden.

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Spielerisch ist Lifeless Planet eher ein unspektakulärer Pfadfinderausflug, aber die Atmosphäre und David Boards ausgezeichnetes Gespür für Weite machen es zu einer fesselnden Entdeckungsreise.

Entwickler David Board / Stage 2 Studios | Publisher KISS Ltd. / Lace Games
Genre: Exploration / Adventure | Plattform: PC / Mac / Xbox One
Release: Juni 2014 | Pad Support: ja | Spielzeit: ca. 4-5h
Preis: ca. 18 € via Humble (DRM-free + Steam) oder ca. 20 € auf Steam | Website

*Vielen Dank an KISS Ltd. für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

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