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Indie-Review: Coma – Mortuary (Ep.1)

coma mortuary indie pc teaser small

Als die Steam Nutzer damit anfingen, Spiele wie Dear Esther oder Gone Home als Walking Simulator zu taggen, da war das eigentlich abwertend gemeint. Inzwischen ist dieses Tag aber fast schon zu einer neuen Genre-Bezeichnung für Spiele geworden, die das Gameplay auf ein Minimum reduzieren und sich stattdessen voll auf Story und Atmosphäre konzentrieren. In diese Kategorie passt auch Coma: Mortuary vom russischen Indie-Entwickler N A GA Entertainment, das euch in gemächlichem Tempo durch das Jenseits wandern lässt.

coma mortuary indie pc screenshots corridor

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen verliert auch der Protagonist von Coma seinen Lebenswillen und findet sich kurz darauf in einer düsteren Variante des Jenseits wieder. Doch das ist nicht das Ende, sondern der Beginn einer ganz neuen Tortur. Denn in dieser unheimlichen Zwischenwelt, irgendwo zwischen den Lebenden und den Toten, entscheidet sich nun, ob seine Seele ewige Qualen erleiden muss oder doch Erlösung findet. Ein zurück gibt es nicht mehr, also folgt ihr dem vor euch liegenden Pfad, der euch immer tiefer in diese unbekannte Welt führt.

coma mortuary indie pc screenshots ship

Während ihr Höhlensysteme erkundet und durch Katakomben voller Leichen stolpert, beschränken sich eure Möglichkeiten zur Interaktion auf ein Minimum. Ihr könnt weder so richtig vom Pfad abweichen, noch irgendwie auf eure Umwelt reagieren. Hier und da müsst ihr mal einen Schalter umlegen und in ein paar Momenten müsst ihr sogar um euer Leben fürchten, aber sonst ist es tatsächlich ein Walking Simulator. Ihr spaziert also einfach nur durch die Umgebungen, lauscht den Monologen des Protagonisten und denkt über den Sinn dieser Reise nach.

coma mortuary indie pc screenshots dead bodies

Das klingt vielleicht etwas langweilig und ich bin mir sicher, dass es sich für viele Spieler auch tatsächlich so anfühlt, aber mich störte weder das gemächliche Tempo, noch das kaum vorhandene Gameplay. Das lag vor allem an den teilweise wirklich hervorragend gestalteten Arealen, die immer wieder ein wenig die Fantasie anregen und somit zur finsteren Atmosphäre beitragen. Mit einer Spielzeit von gerade mal einer Stunde ist Coma: Mortuary leider extrem kurz ausgefallen und so ist alles wieder vorbei, bevor ihr euch das Gesehene so richtig erklären könnt. Wie der Cliffhanger am Ende schon andeutet, erstreckt sich die Geschichte aber über mehrere Titel und die nächsten Episoden will man kostenlos nachliefern. Mit der ersten Episode hat man schon ein gutes Fundament geschaffen, doch es ist wohl noch zu früh, um ein abschließendes Urteil zu fällen. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf meinen nächsten Spaziergang durchs Jenseits, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Genre: Adventure / First-Person / Grusel / Digital Novel / Walking-Simulator
Publisher/Entwickler N A GA Entertainment | Plattform: PC | Pad Support: nein
Release: Mai 2014 | Preis: ca. 6 € via Steam / ca. 5 € via Desura | Website

Coma: Mortuary ist heute (10.06) auf Desura noch bis 19:00 für 1,49 € zu haben.

*Vielen Dank an N A GA Entertainment für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

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