Experimentell: Slave of God

Party hard! Das ist das allabendliche Motto in den Clubs der Stadt und für viele ist es der liebste Zeitvertreib. Für uns Nerds natürlich nicht, denn wir sind ja Kellerkinder und sowieso schon intravenös und quasi untrennbar mit unseren PCs oder Konsolen verbunden. Dank Slave of God bekommen wir nun aber endlich mal die Möglichkeit, das sagenumwobene Nachtleben selbst zu erfahren und dafür müssen wir nicht mal den Keller verlassen.

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Bei Sonnenuntergang geht’s also virtuell auf die Piste. Den Türsteher habt ihr schnell hinter euch gelassen und schon findet ihr euch in einer abgefahrenen Parallelwelt wieder. Das Leben in den Clubs ist nicht wie in der Welt draußen. Hier geht’s nur um Spaß, Musik und ein Paar Drinks. Zunächst seid ihr von den wirren Lichtern und der wummernden Musik etwas benommen und orientierungslos, doch schon bald gewöhnt ihr euch daran und taucht ganz in das Nachtleben ab.

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Ihr holt euch an der Bar was zu trinken und erkundet etwas den Club. Die grimmigen Security-Typen lasst ihr lieber in Ruhe und auch die Jungs mit dem komischen Pulver wirken eher abschreckend. Nach ein Paar weiteren Drinks und einer kleinen Toilettenpause könnt ihr dann aber nicht mehr anders und müsst einfach die Tanzfläche unsicher machen. Ihr ergebt euch dem Beat und plötzlich steht sie – oder er, was euch besser gefällt – vor euch. Für einen kurzen Moment dreht sich die Welt nur noch um euch und eure Sinne fahren Achterbahn.

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Doch schon kurze Zeit später ruft wieder das echte Leben nach euch und während die Sonne wieder am Horizont emporsteigt, macht ihr euch auf den Heimweg, der in Slave of God erfreulich kurz ausfällt und der Kater bleibt auch aus.


About Poly

Roberto (aka Poly) hat Polygonien 2012 gegründet, weil er der Indie-Szene etwas zurückgeben und auf die vielen Perlen aufmerksam machen wollte. Er ist mit dem Mega Drive aufgewachsen, hält den Dreamcast für die beste Konsole aller Zeiten und besitzt viel zu viele Videospiele. Er ist Co-Admin von Sega-DC.de, schreibt Gast-Artikel für befreundete Games-Blogs und hilft auf Buy Some Indie Games aus.

5 Comments

  1. Da Easy Mitch

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    Ist das ganze jetzt eher eine Techdemo oder kann man es tatsächlich als Spiel ansehen?


    • Roberto

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      Techdemo trifft es auch nicht so ganz, da es nicht primär um die Optik oder ein spielerisches Konzept geht. Es ist einfach eine Spielerei oder ein Experiment bzw. ein „Art Game“. Geht auch nur 5-10 Minuten und ist außerdem gratis.


  2. Lunatic Any

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    Sicher irgendein Verschwörungsding, das uns unterschwellig irgendwelche Informationen oder Befehle einspielen will.

    Aber gut, jedem das seine. Ich für meinen Teil halte mich von den ‚bunten‘ Parties eh fern 😉


    • Roberto

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      Evtl. liegt es an der Uhrzeit, aber falls das ein Scherz war, dann war er für mich zu gut versteckt. Hab übrigens auch keine Erfahrungen mit Parties im Stile von Slave of God 😉


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