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Unterstützen: Crowd Funding

Spätestens seit der millionenschweren Kickstarter-Kampagne von Double Fine ist das sogenannte Crowd Funding für risikoreiche Projekte eine feste Alternative zum üblichen Weg über die großen und kleinen Publisher in der Spiele-Industrie. Keine Sorge, falls euch Crowd Funding tatsächlich noch kein Begriff ist, denn hier folgt eine kleine Erklärung:

Grob übersetzt bedeutet es in etwa: vom Volk finanzieren oder durch die Menge. Die Idee ist ganz einfach und wird u.a. auch von Musikern genutzt. Entwickler und Künstler nutzen Plattformen wie Kickstarter oder IndieGoGo um ihre Pläne, Ideen und das dafür nötige Budget zu präsentieren. Über einen bestimmten Zeitraum haben dann die Nutzer die Möglichkeit das Projekt mit einem kleinen (oder auch großen) Betrag zu unterstützen und so gemeinsam mit anderen die Finanzierung und schlussendlich die Umsetzung zu ermöglichen. Wird in der vorgegebenen Zeit das veranschlagte Budget erreicht, dann erhält der Entwickler das Geld und darf es für sein Projekt einsetzen. Wird das Ziel nicht erreicht, so zahlen die Unterstützer nichts bzw. erhalten ihr Geld zurück.

Das hat viele Vorteile, denn auf diese Weise sind die Entwickler nicht mehr auf große Firmen angewiesen und können so auch Titel realisieren, die aus Sicht eines Publishers einfach nicht rentabel genug oder zu risikoreich wären. Außerdem erhält der Entwickler so auch mehr Freiheiten und weniger Druck durch etwaige Deadlines und Meilensteine, an welche oft die nächste Zahlung des Publishers gekoppelt ist. Der Investor – also du und ich – haben so nicht nur ein besseres Spiel, sondern auch die Chance Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen, einen günstigeren Preis und die Möglichkeit interessante Goodies oder Merchandise zu erstehen.

Je nachdem wie viel Geld ihr dem Projekt beisteuert könnt ihr zum Beispiel Zugang zu Beta-Tests oder anderen Entwicklungsprozessen erhalten, eure Meinung mitteilen und so aktiv bei der Spielgestaltung mitwirken. Schon ab 10-15 $ erhaltet ihr in der Regel ein Exemplar des fertigen Spiels und wer noch tiefer in die Tasche greift, kann exklusive Videos aus den Studios sehen, streng limitierte und signierte Sondereditionen erhalten oder gar selbst ein Teil des Spiels werden.

Den Beweis, dass dadurch tatsächlich bessere Spiele entstehen sind uns die vielen Kampagnen natürlich noch schuldig, aber ich bin großer Hoffnung, dass wir in den kommenden Jahren viele großartige Spiele spielen werden, die es ohne Crowd Funding nie auf die heimischen Bildschirme geschafft hätten. Einige dieser Kandidaten werde ich zukünftig in der Rubrik Unterstuetzen vorstellen und ihr seid herzlich eingeladen, mir eure persönlichen Hoffnungsträger zu zeigen.

6 Comments

  1. Amen! Jetzt entscheiden also nicht mehr nur irgendwelche Marketing-Leute, was gemacht wird, sondern die Spieler werden beteiligt an der Entscheidung!

  2. Ich finde, dass Crowd Funding eine tolle Sache ist 🙂
    Indiegames sollen auch eine Chance haben 🙂

  3. Flat Eric Says:

    Coole Sache! Muss unterstützt werden! Bis jetzt gute Erfahrungen gemacht: Pier Solar war ja quasi auch „gecrowdfunded“ und war klasse. So bei vielen „Vorbestellaktionen“ der Fall gewesen, derzeit Sturmwind auf Dreamcast. Bin mal gespannt, wie es weiter geht. Wobei ich Redux nicht so der Hit finde, das ist ein Kickstarter-Projekt, dass ich erst mal sein lasse.

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