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Indie-Tipp: Stealth Bastard – Tactical Espionage Arsehole

Publisher: Curve Studios | Entwickler: Curve Studios
Plattform: PC | Genre: 2D / Platformer / Stealth
Release: 2011 | Offizielle Website

Was passiert, wenn man einen Stealth-Titel wie Metal Gear Solid mit einem aberwitzigen Jump & Run wie Super Meat Boy kreuzt? Diese Frage stellten sich die Londoner Curve Studios und ihre Antwort ist ein ebenso witziger wie spannender Puzzle-Platformer: Stealth Bastard.

In Stealth Bastard kombinieren Curve das Tempo und den Wahnwitz von Super Meat Boy mit klassischen Schiebe- und Schalter-Rätseln sowie Stealth-Mechaniken. Die Spielwelt ist indes in einzelne Levels oder Kammern unterteilt, in denen es einzig und allein darum geht, zunächst einige Terminals zu hacken, die ein Tor öffnen und dann durch selbiges zu entkommen. Die Kammern sind in der Regel nicht größer als zwei Bildschirme und lassen sich mit dem richtigen Lösungsweg meist in unter einer Minute lösen. Bis diese Lösung gefunden ist stirbt man jedoch oft erst mal unzählige Tode beim Ausprobieren verschiedener Strategien.

Das führt aber keineswegs zu Frust, denn auch hier findet sich eine Parallele zu Team Meat’s Meisterwerk: Tod und Neustart gehen nahtlos ineinander über. Zudem hat man bei komplexeren Kammern auch daran gedacht, ein Paar sinnvolle Checkpoints zu verteilen. Trotzdem oder gerade deswegen steigt der Schwierigkeitsgrad stetig an und so gilt es immer komplexere Sicherheitssysteme zu überwinden. Angefangen von einfachen Überwachungskameras, über tödliche Laserschranken bis hin zu patrouillierenden Robotern und Drohnen mit Bewegungssensoren gibt es zahlreiche Möglichkeiten euer Agentendasein vorzeitig zu beenden.

Damit euer Agent nicht von besagten Lasern und Co. in kleine Häppchen geschnitten wird, ist ein agieren im Schatten unverzichtbar. Allerdings lässt es sich nie ganz vermeiden, mal den Schatten zu verlassen, denn die Terminals stehen natürlich selten in einer dunklen Ecke und somit sind flinkes Handeln und Cleverness gefragt. Manche Hacks lassen sich einfach mit dem richtigen Timing durchführen, bei anderen will zunächst ein Ablenkungsmanöver gestartet werden, um euch die nötige Zeit zu verschaffen und einige können durch Manipulation der Umgebung in sichere Finsternis gehüllt oder von lästigen Bewachern befreit werden. Als ob dies noch nicht reichen würde, kommen in den späteren Kammern dann noch halb-durchlässige Barrieren und Portale hinzu, mit denen Freund und Feind schnell die Position wechseln können.

Hat man nach vielen Bildschirmtoden endlich alle Hindernisse überwunden und das rettende Tor erreicht, dann macht sich oft ein Gefühl der Zufriedenheit breit, doch in Stealth Bastard ist vor allem der Weg das Ziel. Der Spaß auf der Suche nach dem optimalen Weg fußt zuallererst auf einem tadellosen Handling – wahlweise per Controller oder Tastatur – ,welches für einen Platformer immer höchstes Gebot sein sollte. Die gelungene Optik mit ihrem ungewohnt modern wirkenden Retro-Look und der passende Electro-Soundtrack tragen aber auch ihren nicht unerheblichen Teil zu einem wirklich gelungenen Gesamtpaket bei.

Wer nach den – zugegeben etwas zu kurzen – Kapiteln seine Lizenz zum Schleichen noch nicht abgeben möchte, der kann sich in den Online-Ranglisten – Curve wollen dafür weder persönliche Daten noch eine Email-Adresse von euch – nach oben arbeiten, neue Community- Levels herunterladen oder mit dem Editor seine eigenen Todesfallen basteln.

Stealth Bastard hat nicht nur einen witzigen Namen und ein frisch wirkendes Konzept, es ist auch noch mit einer Menge Charme und ohne nennenswerte Schwächen umgesetzt worden.

Das Spiel lässt sich auf der offiziellen Website gratis herunterladen. Wer gefallen daran findet, der kann – muss aber nicht – gern eine kleine Summe via PayPal spenden oder Curve’s Explodemon via PSN kaufen (und so das Studio und einen möglichen Port auf andere Plattformen unterstützen).

System-Anforderungen:
CPU: Dual Core 2.0Ghz
System Memory: 1Gb or greater of RAM
Video RAM: 256Mb or more VRAM
GFX Card: DirectX 8.0 compatible
OS Support: Windows XP SP2 or better, Vista, Win7
Input: Keyboard / Mouse, Xinput supported controllers (i.e. Xbox controllers for Windows)

7 Comments

  1. Du wirst jetzt wohl meine erste Infoquelle für Indiegames, danke. Bei den ganzen Spielen blicke ich gar nicht mehr durch. Gut, dass wir anscheinend den gleichen/ähnlichen Geschmack haben, so kann ich mir von dir Tipps holen. Stealth Bastard wird jetzt erstmal runtergeladen!

  2. Freut mich sehr, wenn ich solchen Perlen zu etwas mehr Aufmerksamkeit verhelfen und dir ein Paar interessante Tipps geben kann. Der Markt ist in der Tat in den letzten Jahren förmlich explodiert (nicht zuletzt durch iOS/Android) und gibt der Spielwelt eine ganz neue Dimension. Würde mich jetzt auch nicht als Experte bezeichnen, aber wenn ich etwas interessantes entdecke, dann teile ich das auch gern. Viel Spaß mit Stealth-Bastard 😉

    PS:
    bzgl. des Geschmacks: hab ja noch nicht viel gepostet und will von deinem Blog auch noch nicht ganz auf deinen Spiele-Geschmack schließen, aber gewisse Ähnlichkeiten scheints wohl zu geben 🙂

    PPS:
    werd hier aber natürlich nicht ausschließlich zu Indie-Games posten

  3. Flat Eric Says:

    Muss ich unbedingt mal reinschauen. 🙂 Solche Games sind einfach klasse!

  4. Schönes Review, hab mir das Spiel eben runtergeladen und werds mal in Ruhe ausprobieren. Danke für den Tipp!

  5. Ich hab’s jetzt durch, wirklich spaßig! Dem Entwickler würde ich aber gerne mal eine verpassen, diese verhönenden Kommentare im Level haben mich öfters an den Rand des Wahnsinns getrieben, am Ende wirds echt knifflig.

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